Nachhaltige Mode – Skandinavische Mode

Der Schwedische Designer Helle Robertson Forslund geht mit seiner Marke Robert & Blads neue Wege in der Entwicklung nachhaltiger Mode. Die Modefirma aus dem schwedischen Malmö gabt kürzlich bekannt, dass ihre Kollektionen in Zukunft weitestgehend unverändert bleiben und nur noch durch eine begrenzte Anzahl an neuen Stücken ergänzt wird. Die Idee soll ein Gegenentwurf zur Wegwerfgesellschaft mit ihrer immer schneller drehenden Konsumkultur sein.

„Nachhaltigkeit ist für mich nicht nur eine Frage der Verwendung eines ökologischen Stoffes. Das Material, der Aufbau und die Herstellung muss von guter Qualität sein. Ein  Kleidungsstück muss einfach eine lange Zeit halten, damit es nachhaltig ist. Ein T-Shirt als „ökologisch“ zu bezeichnen, das nach wenigen Wäschen hässlich ist und seine Beschriftung verliert ist nicht nachhaltig, das ist Müll“, sagt Designer Helle Robertson Forslund.

Robert & Blads verwendet Stoffe, die zu 95 Prozent aus Hanf bestehen und zu 5 Prozent aus Elastan, einer synthetischen Faser mit hoher Elastizität ist. Die Herbstkollektion 2011 wird auch Baumwolle aus Deutschland und recycelte Wolle aus Portugal enthalten.

Skandinavische Mode von Robert & Blads

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2 Gedanken zu „Nachhaltige Mode – Skandinavische Mode

  1. Das ist wenigstens mal jemand der sich nicht nur Gedanken um seinen Umsatz macht, sondern auch darum das ein Teil länger hält als nur ein paar mal anziehen. Wenn man sich dagegen andere anschaut wo man die Kleidungsstücke manchmal nach kurzer Zeit wegwerfen kann, dann ist das doch wirklich mal innovativ.

  2. Ja gut, die Frage ist natürlich wie er das anders machen will, als die anderen. Immerhin behaupten Labels wie Lacoste, Boss etc auch von sich, dass die Qualität stimmt, dabei kommt es teilweise aus den gleichen Manufrakturen in China wie auch H&M etc. Man kann ja viel behaupten, aber es sollte dann auch stimmen.
    Es ist einfach die Tatsache, dass die Hersteller auf die Kosten achten müssen. So wichtig Qualität auch ist hängt es doch immer auch von Effektivität und Rentabilität ab.

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